

"Nur von wenigen Autoren lässt sich behaupten, dass ihre Sprache den Leser anhaltend zu faszinieren und zu beschäftigen vermag. Volker Demuth ist einer dieser raren Virtuosen. Sorgsam wählt und dreht und wägt der 46-Jährige jedes Wort, er prüft dessen Klang und kennt dessen Wert. Das Buch enthält 13 Geschichten aus der Sicht eines Halbwüchsigen, der seine Nase in die Welt der Erwachsenen steckt und allerhand Süsses, Verlockendes, Säuerliches - und Verdorbenes schnuppert. Demuths Sprache strömt eine derart betörende Sinnlichkeit und subkutane Erotik aus, dass man sich ihr in vollem Bewusstsein willig hingibt."
"Demuth bemüht einen großen Erzählton, der in dieser Form nur noch selten anzutreffen ist. Das angekreidete Jahr überzeugt als eine Sprachkomposition, die von einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe lebt."
"Demuth ist kein Zwangsironiker, der hinter jedem aufscheinenden Zeitbild eine Pointe platziert. Seine den Farb-, Form- und Geruchssinn gleichermaßen ansprechende Prosa kratzt am Begriff Bürgerlichkeit: Breit empfohlen!"
"Demuths Buch ist kein literarischer Schnellimbiss. Wortgewaltig und dynamisch ist der Text. Sprachmelodie und Wortklang rücken in den Vordergrund, lassen einzelne Bilder im Kopf entstehen und wandern."
"Volker Demuths Entdeckungen und Beobachtungen fügen sich zu einem Mikrokosmos. Es ist ein Meer von Bildern, Farben und Gerüchen. Es sind bizarre Gestalten, wie einem Märchenpotpourri entstiegen."
"Diese Lebenswirklichkeit ist ungemein sinnlich erzählt. Hinreißend die kindlichen Sexausflüge, geheimnisvoll entschlossen und bar jeder Romantik. Das liest sich nicht schnell weg, öffnen sich beim Lesen doch immer neue Räume. Sätze wie Suchmaschinen."
"Eine erfahrungssatte und artifizielle Kindheitsgeschichte."
"Ganz hervorragend."
